Der Versuch einer Selbstdarstellung

Es ist für mich nicht so leicht, mich vorzustellen. Das Positive zu nennen und die Schwächen zu umschreiben. Natürlich weiß ich um die Bereiche, die mir nicht so liegen. Doch wer hat solche Lücken nicht? Wichtiger scheint mir zu sein, stets an seinen Stärken zu arbeiten. Und da gibt es einige: Ich bin immer voller Tatendrang und Ideen und mit Freude, Frische und Sachverstand bei der Arbeit.

Ich nehme meine „Kollegen auf Zeit“ gern mit und passe mich dort an, wo dies richtig erscheint. Offiziell bin ich eine gelernte Bürokauffrau. Inoffiziell die geborene Frau für die Praxis. Ich sehe schnell, was zu tun ist. Wo ich helfen kann. Wo ich etwas verbessern kann.

Über zwanzig Jahre habe ich in vier Unternehmen meist als Sekretärin und als Assistentin der Geschäftsleitung gearbeitet. Dank meiner guten IT-Kenntnisse, meiner Marketing-Erfahrungen, meinem Blick auf das Wesentliche und meiner Freude an der Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden bin ich ganz schnell da und gut zu gebrauchen. Über gute Fragen komme ich schnell ins Geschäft und kann mich vom Start weg nützlich machen. Ich komme als sympathische und kundige Kollegin und nicht als ein fremdes Wesen, das alles besser weiß und ändern möchte.

 


“Ja, ich weiß es: Eigenbild und Fremdbild sind wie zwei Schwestern, die selten in Harmonie miteinander leben.”